Informationsseite für die umliegende Bevölkerung rund um den Chemiebetrieb NIGU-Chemie in Waldkraiburg

Im Falle eines Störfalls im Chemiebetrieb NIGU-Chemie wird das Gebiet in einem Radius von 200 Meter (äußerer Kreis) rund um das Werksgelände evakuiert. Mit Hilfe der Karte und der folgenden Hinweise können sie sich informieren ob sie sich im Evakuierungsbereich befinden und welche Sammelunterkünfte sie im Evakuierungsfall aufsuchen können.

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Sammelunterkünfte

Bitte beachten sie, dass die Sammelunterkunft von der aktuellen Windrichtung abhängig ist. Für die Unterbringung bei einem Evakuierungsfall wurden folgende beiden Einrichtungen als Sammelunterkünfte festgelegt:

  • Mittelschule Waldkraiburg (Nord-/Westwindsituation)

  • Gymnasium Waldkraiburg (Süd-/Ostwindsituation)

Die aktuelle Windrichtung zum Zeitpunkt der Evakuierung entscheidet darüber welche der beiden Sammelunterkünfte sie aufsuchen müssen. Bitte informieren sie siche über den folgenden Link zur aktuellen Windrichtung in Waldkraiburg:

Hier können Sie die aktuelle Windrichtung abfragen

Falls die aktuelle Windsituation für sie dennoch unsicher sein sollte achten sie bitte auf Lautsprecherdurchsagen der Freiwilligen Feuerwehr Waldkraiburg.

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Selbstevakuierung

Ihr Standort / Start

Sammelunterkunft

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Evakuierung durch die Freiwillige Feuerwehr Waldkraiburg

Sollten sie nicht mobil genug sein um sich selbst evakuieren zu können, dann begeben sie sich zu einer der beiden in der Karte eingezeichneten Abholstellen A (Parkplatz Kaufland) oder B (Kreuzung: Beuthener-/Raitborer Str.). Hier wird sie ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Waldkraiburg abholen und zur Sammelunterkunft bringen.

Warnhinweise:

Sollte es trotz aller technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen dennoch zu einem Störfall kommen, so ist neben einem Brand oder einer Explosion die Freisetzung giftiger, ätzender oder leichtentzündlicher Stoffe möglich. In einem solchen Fall können auch Auswirkungen außerhalb des Werkgeländes je nach Art des Störfalles nicht völlig ausgeschlossen werden.

Auftreten könnten:

  • Sachschäden
  • Verunreinigung von Böden und Wasser
  • Belastung der Luft

Diese können auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, wie :

  • Reizungen der Augen und Atemwege
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
Impressum:

Studienarbeit im Modul Natur- und Umweltkatastrophenmanagement des Masters Geomatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München.

Betreuer: Prof. Dr. Peter Kammerer und Hans Ellmayer

© Martin Kerschberger & Sebastian Janetzki
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